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NANORC(5) File Formats Manual NANORC(5)

BEZEICHNUNG

nanorc - Konfigurationsdatei für GNU nano

BESCHREIBUNG

Die Datei nanorc enthält die Standardeinstellungen für nano, einen kleinen und freundlichen Editor. Sofern während des Starts --rcfile nicht angegeben ist, liest nano zwei Dateien: zuerst die systemweiten Einstellungen aus der Datei /etc/nanorc (der genaue Pfad kann auf Ihrem System abweichen) und danach die benutzerspezifischen Einstellungen, entweder aus ~/.nanorc, $XDG_CONFIG_HOME/nano/nanorc oder ~/.config/nano/nanorc, je nachdem, welche zuerst gefunden wird. Falls --rcfile angegeben wird, liest nano nur die angegebene Einstellungsdatei.

HINWEIS

Seit Version 4.0 verhält sich nano standardmäßig folgendermaßen:

• Überlange Zeilen werden nicht automatisch hart umgebrochen.
• Die Zeile unter der Titelleiste wird als zusätzlicher Platz zum Bearbeiten genutzt.
• Das Rollen erfolgt zeilenweise.

Wenn Sie zum alten, von Pico bekannten Verhalten zurückkehren wollen, können Sie set breaklonglines, set emptyline und set jumpyscrolling verwenden.

OPTIONEN

Die Konfigurationsdatei akzeptiert eine Reihe von set- und unset-Befehlen, die zur Konfiguration von nano beim Start ohne Befehlszeilenoptionen verwendet werden können. Zusätzlich gibt es einige Befehle zur Definition von Syntaxhervorhebungen und zum Ändern von Tastenbelegungen – dazu finden Sie unten zwei separate Abschnitte. nano liest einen Befehl pro Zeile. Alle Befehle und Schlüsselwörter sollten in Kleinbuchstaben geschrieben werden.

Die Optionen in nanorc-Dateien haben Vorrang gegenüber den Voreinstellungen von Nano; außerdem setzen Befehlszeilenoptionen die nanorc-Einstellungen außer Kraft. Weiterhin sind Optionen, die kein Argument akzeptieren, standardmäßig nicht gesetzt. So ist die Verwendung des unset-Befehls nur erforderlich, um eine systemweite nanorc-Einstellung außer Kraft zu setzen, um die Einstellung in Ihrer eigenen nanorc-Datei verwenden zu können. Optionen, die ein Argument akzeptieren, können nicht zurückgesetzt werden.

Anführungszeichen innerhalb der characters-Parameter sollten nicht maskiert werden. Das letzte Anführungszeichen (") in der Zeile wird als schließendes Anführungszeichen aufgefasst.

Folgende Befehle und Argumente werden unterstützt:

bewirkt, dass »Strg+Pfeiltaste rechts« und »Strg+Entf« am Wortende anstatt am Wortanfang stoppt.
ermöglicht beim Sichern von Dateien, dass die Sicherung selbst dann erfolgreich ist, wenn die Zugriffsrechte aufgrund spezieller Gegebenheiten des Betriebssystems nicht (zurück-)gesetzt werden können. Sie sollten diese Option NUR DANN aktivieren, wenn Sie sich wirklich sicher sind, dass Sie sie benötigen.
bricht bei aktiviertem fließendem Zeilenumbruch bei Leerräumen (Tabulatoren und Leerzeichen) anstatt immer beim Erreichen des Bildschirmrandes um.
rückt eine neue Zeile automatisch um die gleiche Anzahl Tabulatoren und/oder Leerzeichen wie die vorhergehende Zeile ein (oder wie die nächste Zeile, wenn die vorhergehende Zeile der Anfang eines Absatzes ist).
erstellt beim Speichern einer Datei eine Sicherungsdatei, indem eine Tilde (~) zum Dateinamen hinzugefügt wird.
erstellt nicht nur eine Sicherungsdatei und behält diese, sondern erstellt eine eindeutig nummerierte Datei jedes Mal, wenn eine Datei gespeichert wird – sofern Sicherungen mit set backup oder --backup oder -B aktiviert sind. Die eindeutig nummerierten Dateien werden im angegebenen Verzeichnis gespeichert.
verwendet fetten Text anstelle inverser Textdarstellung für die Titelleiste, die Statuszeile, Tastenkombinationen, Tastenkürzel in den Hilfezeilen am unteren Bildschirmrand, Zeilennummern und ausgewählten Text. Dies kann durch Setzen der Optionen titlecolor, statuscolor, keycolor, functioncolor, numbercolor und selectedcolor außer Kraft gesetzt werden.
fasst beim Ausrichten jede Zeile, die mit Leerraum beginnt, als Beginn eines Absatzes auf (außer wenn automatisches Einrücken aktiviert ist).
legt die als schließende Klammern angenommenen Zeichen beim Ausrichten von Absätzen fest. Leerraum ist hierbei nicht zulässig. Nur schließende Interpunktionszeichen (siehe set punct), optional gefolgt von der angegebenen schließenden Klammer, dürfen Sätze beenden. Der Vorgabewert ist »"')>]}«.
bricht die aktuelle Zeile automatisch hart um, wenn sie zu lang wird.
berücksichtigt standardmäßig Groß-/Kleinschreibung bei der Suche.
zeigt die Cursorposition in der Statuszeile permanent an. Dies setzt die Option quickblank außer Kraft.
bewirkt, dass der Befehl zum Ausschneiden von Text nur von der aktuellen Cursorposition bis zum Ende der Zeile anstatt die gesamte Zeile ausschneidet.
verwendet die Leerzeile unter der Titelleiste nicht und lässt diese leer.
legt die Farbkombination für die Statuszeile beim Anzeigen einer Fehlermeldung fest. Der Vorgabewert ist brightwhite,red. In set titlecolor finden Sie zulässige Farbnamen.
legt die gewünschte Breite für die Ausrichtung und den automatischen harten Zeilenumbruch auf die angegebene Anzahl Spalten fest. Ist die Anzahl 0 oder kleiner, wird ein harter Zeilenumbruch an der Bildschirmbreite minus der Anzahl Spalten ausgeführt, wodurch sich der Umbruchpunkt an der Bildschirmbreite orientiert und sich mit verändert, wenn die Bildschirmbreite geändert wird. Der Vorgabewert ist -8.
legt die Farbkombination für die Funktionsbeschreibungen in den zwei Hilfezeilen am unteren Rand des Bildschirms fest. In set titlecolor finden Sie weitere Details.
blendet einen Markierungsstreifen in der angegebenen Spalte ein, anhand dessen Sie die Breite des Texts besser beurteilen können. (Die Farbe des Streifens kann mit der Option set stripecolor angepasst werden.)
speichert die letzten 100 Suchzeichenketten, Ersetzungszeichenketten und ausgeführten Befehle, so dass sie in späteren Sitzungen leicht wiederverwendet werden können.
zeigt eine Bildlaufleiste am rechten Rand des Editorfensters an. Es zeigt die Position des Sichtfeldes im Puffer an, sowie welcher Anteil des Puffers vom Sichtfeld abgedeckt ist.
rollt den Inhalt des Puffers um einen halben Bildschirminhalt statt um eine Zeile.
legt die Farbkombination für die Tastenkombinationen in den zwei Hilfezeilen am unteren Rand des Bildschirms fest. In set titlecolor finden Sie weitere Details.
Zeigt Zeilennummern links vom Textbereich an. (Jede Zeile mit einem Anker erhält außerdem eine Markierung im Randbereich.)
aktiviert beim Bearbeiten von Dateien die Dateisperrung im Vim-Stil.
Wenn weder der Name noch die erste Zeile der Datei einen Hinweis liefert, wird versucht, die anwendbare Syntax mittels Libmagic zu bestimmen. (Der Aufruf von Libmagic kann relativ viel Zeit in Anspruch nehmen. Er wird daher standardmäßig nicht ausgeführt.)
legt die öffnenden und schließenden Klammern fest, die bei der Klammersuche gefunden werden können. Leerzeichen oder Tabulatoren sind hierfür nicht zulässig. Die Einstellung für die öffnende Klammer muss vor der Einstellung für die schließende Klammer gesetzt werden und die zwei Einstellungen müssen in der gleichen Reihenfolge vorgenommen werden. Der Vorgabewert ist »(<[{)>]}«.
ist eine veraltete Option, da dies zur Standardeinstellung wurde. Falls nötig, verwenden Sie stattdessen unset emptyline.
aktiviert Mausunterstützung, falls dies auf Ihrem System verfügbar ist. Wenn aktiviert, können Sie den Cursor mittels Mausklicks platzieren, die Markierung (mit einem Doppelklick) setzen und Tastenkombinationen ausführen. Die Maus wird im X Window System funktionieren, und auch auf der Konsole, wenn gpm läuft. Text kann weiterhin durch Ziehen markiert werden, während die Umschalttaste gedrückt gehalten wird.
fügt beim Lesen einer Datei mit ^R diese standardmäßig in einen neuen Puffer ein.
wandelt keine Dateien aus dem DOS/Mac-Format um.
zeigt die zwei Hilfezeilen am unteren Rand des Bildschirms nicht an.
fügt nicht automatisch einen Zeilenvorschub an, wenn ein Text nicht mit einem solchen endet. (Das kann dazu führen, dass Sie POSIX-inkompatible Textdateien speichern.)
ist eine veraltete Option, die ignoriert wird.
ist eine veraltete Option, da dies zur Standardeinstellung wurde. Falls nötig, verwenden Sie stattdessen unset breaklonglines.
legt die Farbkombination für die Anzeige der Zeilennummern fest. In set titlecolor finden Sie weitere Details.
bewirkt, dass nano Dateien nur innerhalb des angegebenen Verzeichnisses und dessen Unterverzeichnissen liest und schreibt. Außerdem wird in dieses Verzeichnis gewechselt, so dass Dateien aus diesem Verzeichnis eingefügt werden. Standardmäßig ist die Funktion »operatingdir« deaktiviert.
speichert die Cursorposition in Dateien über mehrere Bearbeitungssitzungen hinweg. Die Cursorposition wird für die 200 zuletzt bearbeiteten Dateien gespeichert.
erhält die Tastenkombinationen XON und XOFF (^Q und ^S).
legt die für die Ausrichtung von Absätzen als schließende Interpunktionszeichen aufzufassenden Zeichen fest. Leerzeichen und Tabulatoren dürfen nicht verwendet werden. Nur die angegebenen schließenden Interpunktionszeichen, optional gefolgt von schließenden Klammern (siehe brackets), können Sätze beenden. Der Vorgabewert ist "!.?".
führt eine schnelle Löschung der Statuszeile aus: die dortigen Meldungen werden bereits nach einem Tastendruck anstelle von 25 gelöscht. Die Anweisung constantshow setzt dies außer Kraft.
legt den regulären Ausdruck für die Übereinstimmungsfindung für Zitate fest. Der Vorgabewert ist ^([ \t]*([!#%:;>|}]|//))+. (Beachten Sie, dass dabei \t für den echten Tabulator steht.) Dadurch wird es ermöglicht, beim Verfassen von E-Mails Blöcke aus zitiertem Text neu auszurichten und Blöcke von Zeilenkommentaren beim Schreiben von Quellcode neu umzubrechen.
interpretiert Escape-Sequenzen direkt, anstatt sie durch ncurses übersetzen zu lassen. Falls Sie diese Option benötigen, damit Ihre Tastatur korrekt funktioniert, melden Sie dies als Fehler. Wenn Sie diese Option verwenden, wird die Mausunterstützung in nano deaktiviert.
interpretiert die Entf- und Rückschrittasten anders, so dass sowohl Rückschritt als auch Entf korrekt funktionieren. Sie sollten diese Option nur verwenden, wenn auf Ihrem System entweder die Rückschrittaste als Entf-Taste wirkt oder die Entf-Taste als Rückschrittaste.
führt standardmäßig auf regulären Ausdrücken basierende Suchvorgänge aus. nano verwendet reguläre Ausdrücke des Typs »extended« (ERE).
speichert einen geänderten Puffer beim Beenden (^X) automatisch und fragt nicht nach. (Die frühere Form dieser Option, set tempfile, ist als veraltet anzusehen.)
legt die Farbkombination für den Indikator alias »Scrollbalken« fest. (In Terminalemulatoren, die gegen Libvte Version 0.55 oder älter gelinkt sind, funktioniert die Verwendung einer Hintergrundfarbe damit nicht korrekt.) In set titlecolor finden Sie weitere Details.
legt die Farbkombination für ausgewählten Text fest. In set titlecolor finden Sie weitere Details.
positioniert den Cursor im Dateibrowser auf das hervorgehobene Objekt, um Benutzer mit Braille-Zeile zu unterstützen.
macht die Pos1-Taste intelligenter. Wenn die Pos1-Taste irgendwo gedrückt wird, außer am äußersten Anfang von Nicht-Leerraum in einer Zeile, dann springt der Cursor zu diesem Anfang (entweder vorwärts oder rückwärts). Befindet sich der Cursor bereits an dieser Position, springt er zum tatsächlichen Anfang der Zeile.
ist als veraltet anzusehen, da es die Standardeinstellung ist. Falls nötig, verwenden Sie stattdessen unset jumpyscrolling.
zeigt Zeilen, die länger als die Bildschirmbreite sind, in mehreren Zeilen an. (Sie können diesen fließenden Zeilenumbruch so einrichten, dass an Leerraum statt grob am Bildschirmrand umgebrochen wird, indem Sie auch set atblanks verwenden.)
verwendet das angegebene Programm zur Rechtschreibprüfung und -korrektur anstelle der eingebauten Rechtschreibprüfung, die hunspell(1) oder spell(1) aufruft.
verwendet die obere rechte Ecke des Bildschirms zum Anzeigen einiger Statusindikatoren, wenn Folgendes aktiv ist: I bei automatischer Einrückung, M bei Markierungen, L bei hartem Umbruch überlanger Zeilen, R bei der Aufzeichnung eines Makros und S bei fließendem Zeilenumbruch. Wenn der Puffer geändert wurde, wird ein Stern (*) nach dem Dateinamen in der Mitte der Titelleiste angezeigt.
legt die für die Statuszeile zu verwendende Farbkombination fest. Siehe set titlecolor für weitere Details.
legt die für den Markierungsstreifen zu verwendende Farbkombination fest. Siehe set titlecolor für weitere Details.
ermöglicht, nano in den Hintergrund zu schieben (standardmäßig mit ^Z).
verwendet eine Tabulatorbreite der angegebenen Anzahl Spalten. Der Wert Anzahl muss größer als 0 sein. Der Standardwert ist 8.
wandelt eingegebene Tabulatoren in Leerräume um.
legt die für die Titelzeile zu verwendende Farbkombination fest. Zulässige Namen für die Vordergrund- und Hintergrundfarben sind: red, green, blue, magenta, yellow, cyan, white und black. Jedem dieser acht Namen kann das Wort light vorangestellt werden, um eine hellere Version der jeweiligen Farbe zu erhalten. Auf Terminalemulatoren, die mindestens 256 Farben darstellen können, sind weitere Farben zulässig: pink, purple, mauve, lagoon, mint, lime, peach, orange, latte und normal – wobei normal für die voreingestellte Vorder- und Hintergrundfarbe steht. Entweder die »Vordergrundfarbe« oder »,Hintergrundfarbe« kann weggelassen werden und dem Paar kann bold und/oder italic (durch Kommata getrennt) vorangestellt werden, um einen fetten und/oder geneigten Schriftschnitt zu erreichen, sofern Ihr Terminal dies darstellen kann.
entfernt beim harten Zeilenumbruch oder beim Ausrichten von Text angehängten Leerraum von umgebrochenen Zeilen.
speichert eine Datei standardmäßig im Unix-Format. Dies setzt das Standardverhalten von nano außer Kraft, bei dem eine Datei in ihrem ursprünglichen Format gespeichert wird. (Diese Option ist wirkungslos, wenn Sie auch set noconvert verwenden.)
legt die zwei Zeichen fest, die die Anwesenheit von Tabulatoren und Leerzeichen anzeigen. Es müssen einspaltige Zeichen sein. Das standardmäßige Paar für eine UTF-8-Locale ist »»⋅» und für andere Locales »>.«.
erkennt Wortgrenzen anders, nämlich durch Einbeziehung von Interpunktionszeichen als Teil von Wörtern.
legt fest, welche weiteren Zeichen (außer den normalen alphanumerischen Zeichen) als Teile von Wörtern betrachtet werden sollen. Wenn Sie diese Option verwenden, werden Sie wahrscheinlich wordbounds zurücksetzen.
bewirkt, dass durch Drücken einer unmodifizierten Rückschritt- oder Entf-Taste der markierte Bereich gelöscht wird (anstelle eines einzelnen Zeichens und ohne Auswirkung auf die Zwischenablage).

SYNTAX-HERVORHEBUNG

Die farbliche Darstellung syntaktischer Elemente einer Datei geschieht mittels regulärer Ausdrücke (siehe den nachfolgend beschriebenen Befehl color). Dies ist vom Ansatz her unvollkommen, da reguläre Ausdrücke nicht mächtig genug sind, um eine Datei vollständig auszuwerten. Dennoch kann mit regulären Ausdrücken viel erreicht werden und sie sind leicht zu erstellen, daher passen sie gut zu einem leichten Editor wie nano.

Alle regulären Ausdrücke in nano sind erweiterte reguläre Ausdrücke nach POSIX-Standard. Das bedeutet, dass ., ?, *, +, ^, $ und verschiedene andere Zeichen besondere Zeichen sind. Der Punkt . passt auf jedes einzelne Zeichen, ? bedeutet, dass das vorstehende Element optional ist, * bedeutet, dass das vorstehende Element gar nicht, einmal oder auch mehrmals vorkommen kann, + bedeutet, dass das vorstehende Element einmal oder auch mehrmals vorkommen kann, ^ bezieht sich auf den Anfang einer Zeile und $ auf deren Ende, \< bezieht sich auf den Anfang eines Wortes und \> auf dessen Ende, und \s steht für Leerraum. Es bedeutet auch, dass Vorwärts- und Rückwärtstreffersuche nicht möglich sind. Eine vollständige Erklärung finden Sie in der Handbuchseite zu GNU grep: man grep.

Für jede Dateiart kann mit den folgenden Befehlen eine separate Syntax definiert werden:

startet die Definition einer Syntax mit dem angegebenen Namen. Alle folgenden color-Befehle und ähnliche werden zu dieser Syntax hinzugefügt, bis ein neuer syntax-Befehl erscheint.

Wenn nano läuft, wird diese Syntax automatisch aktiviert, falls der aktuelle Dateiname dem angegebenen regulären Ausdruck regulärer_Dateiausdruck entspricht. Wahlweise können Sie die Syntax explizit aktivieren, indem Sie die Befehlszeilenoption -Y oder --syntax, gefolgt von dem Namen, verwenden.

Die Syntax default ist speziell: Sie akzeptiert keine regulären_Dateiausdrücke und wird auf Dateien angewendet, die keinen regulären Syntax-Ausdrücken entsprechen. Die Syntax none ist reserviert; wenn Sie dies in der Befehlszeile angeben, gleicht es der Angabe überhaupt keiner Syntax.

Falls von allen definierten Syntaxen kein regulärer_Dateiausdruck passt, dann wird dieser reguläre_Ausdruck (oder diese regulären Ausdrücke) mit der ersten Zeile der aktuellen Datei verglichen, um zu bestimmen, ob diese Syntax dafür verwendet werden sollte.
Falls weder ein regulärer_Dateiausdruck noch der reguläre header-Ausdruck passt, dann wird dieser reguläre_Ausdruck (oder diese regulären Ausdrücke) mit dem Ergebnis der Abfrage der magic-Datenbank der aktuellen Datei abgeglichen, um zu ermitteln, ob diese Syntax dafür verwendet werden sollte. (Dies funktioniert nur, wenn libmagic auf dem System installiert ist; anderenfalls wird diese Option stillschweigend ignoriert.)
wendet das angegebene Programm auf den vollständigen Inhalt des aktuellen Puffers an. (Der aktuelle Puffer wird in einer temporären Datei gespeichert, dann wird das Programm auf diese Datei angewendet, danach wird die temporäre Datei zurück in den Puffer geschrieben, wobei der Inhalt des Puffers ersetzt wird.)
verwendet das angegebene Programm, um eine Syntaxüberprüfung im aktuellen Puffer auszuführen.
verwendet die angegebene Zeichenkette zum Kommentieren von Zeilen oder zum Zurücknehmen der Kommentare. Falls die Zeichenkette ein Pipe-Zeichen (|) enthält, bezeichnet dieses Kommentare im Klammer-Stil, zum Beispiel "/*|*/" für CSS-Dateien. Die Zeichen vor dem Pipe-Zeichen werden der Zeile vorangestellt und die Zeichen nach dem Pipe-Zeichen werden ans Ende der Zeile angehängt. Wenn kein Pipe-Zeichen vorhanden ist, wird die gesamte Zeichenkette vorangestellt, zum Beispiel "#" für Python-Dateien. Falls leere englische Doppel-Hochkommata angegeben werden, dann ist die Funktion zum Kommentieren von Zeilen deaktiviert; zum Beispiel "" für JSON. Der Vorgabewert ist "#".
bewirkt, dass die <Tabulator>-Taste die angegebene Zeichenkette ausgibt. Dies ist für Sprachen wie Python nützlich, in denen in Einzügen nur Leerzeichen erlaubt sind. Dies setzt die Einstellung der Option tabstospaces außer Kraft.
färbt alle Textbestandteile, die dem erweiterten regulären_Ausdruck entsprechen, in der angegebenen Vordergrund- bzw. Hintergrundfarbe ein, wovon mindestens eine angegeben werden muss. Zulässige Farbnamen sind: red, green, blue, magenta, yellow, cyan, white und black. Jedem dieser acht Namen kann das Wort light vorangestellt werden, um eine hellere Version der jeweiligen Farbe zu erhalten. Auf Terminalemulatoren, die mindestens 256 Farben darstellen können, sind weitere Farben zulässig, denen allerdings nichts vorangestellt werden kann: pink, purple, mauve, lagoon, mint, lime, peach, orange, latte und normal – wobei normal für die voreingestellte Vorder- und Hintergrundfarbe steht.Dem Paar kann bold und/oder italic (durch Kommata getrennt) vorangestellt werden, um einen fetten und/oder geneigten Schriftschnitt zu erreichen, sofern Ihr Terminal dies darstellen kann.

Alle Befehle zur farblichen Darstellung werden in der angegebenen Reihenfolge angewendet, was bedeutet, dass spätere Befehle Teile neu färben können, die vorher durch andere Befehle eingefärbt wurden.

Genau wie oben, außer das für die Übereinstimmungssuche die Groß- oder Kleinschreibung nicht beachtet wird.
färbt alle Textbestandteile, deren Anfang dem erweiterten regulären Ausdruck von_regulärer_Ausdruck und deren Ende dem erweiterten regulären Ausdruck bis_regulärer_Ausdruck entspricht, in der angegebenen Vordergrund- bzw. Hintergrundfarbe ein. Mindestens eines davon muss angegeben werden. Das bedeutet, dass nach einer initialen Instanz von von_regulärer_Ausdruck sämtlicher Text bis zur ersten Instanz von bis_regulärer_Ausdruck eingefärbt wird. Dies ermöglicht die Syntaxhervorhebung über mehrere Zeilen.
Genau wie oben, außer das für die Übereinstimmungssuche die Groß- oder Kleinschreibung nicht beachtet wird.
liest die in sich abgeschlossenen Farbsyntaxen aus der angegebenen Syntax-Datei. Beachten Sie, dass die Syntax-Datei nur die oben angegebenen Befehle enthalten darf, von syntax bis icolor.
ergänzt die vorher als Name definierte Syntax um einen weiteren Befehl. Dies ermöglicht das Hinzufügen eines neuen color-, icolor-, header-, magic-, formatter-, linter-, comment- oder tabgives-Befehls zu einer bereits definierten Syntax. Es ist nützlich, wenn Sie eine in den systemweit installierten Dateien (die normalerweise schreibgeschützt sind) bereits definierte Syntax etwas verbessern wollen.

NEUZUORDNUNG VON TASTEN

Tastenkombinationen können mit den folgenden drei Befehlen geändert werden:

weist der angegebenen Taste die angegebene Funktion im angegebenen Menü zu (oder wenn Sie all verwenden, in allen Menüs, in denen die Funktion vorhanden ist).
bewirkt, dass die angegebene Taste die angegebene Zeichenkette im angegebenen Menü erzeugt (oder in allen Menüs, in denen die Funktion vorhanden ist, wenn all verwendet wird). Die Zeichenkette kann aus Text oder Befehlen oder einer Mischung aus beiden bestehen. (Um einen Befehl in die Zeichenkette zu schreiben, stellen Sie dessen Tastenkombination M-V voran.)
entfernt die Zuweisung der angegebenen Taste aus dem angegebenen Menü (oder aus allen Menüs, in denen diese Taste vorhanden ist, wenn all verwendet wird).

^X
wobei X ein lateinischer Buchstabe oder eines von verschiedenen ASCII-Zeichen (@, ], \, ^, _) oder das Wort »Space« ist. Beispiel: ^C.
wobei X ein beliebiges ASCII-Zeichen ist, außer [ oder das Wort »Space«. Beispiel: M-8.
wobei X ein lateinischer Buchstabe ist. Beispiel: Umschalt-M-U. Standardmäßig bewirkt jede Meta+Buchstabe-Tastenkombination das Gleiche wie die korrespondierende Kombination Umschalttaste+Meta+Buchstabe. Wenn aber irgendeine Umschalttaste+Meta-Zuweisung erstellt wird, gilt das nicht mehr, und zwar für alle Buchstaben.
wobei N ein numerischer Wert von 1 bis 24 ist. Beispiel: F10. (Oft können F13 bis F24 über F1 bis F12 mit der Umschalttaste eingegeben werden.)

Die Neuzuweisung von ^M (Eingabetaste) oder ^I (Tabulatortaste) ist wahrscheinlich keine gute Idee. Die Neuzuweisung von ^[ (Esc) ist nicht möglich, da deren Tastencode der erste Teil der Meta-Tastenkombinationen und Escape-Sequenzen ist. Neuzuweisungen der Tasten, mit denen der Cursor gesteuert werden kann (die Pfeiltasten, Pos1, Ende, Bild auf und Bild ab), ist nicht möglich. Auf einigen Terminals ist es nicht möglich, ^H neu zuzuweisen (außer wenn --raw verwendet wird), da deren Tastencode zu dem der Rückschritttaste identisch ist.

ruft den Hilfebetrachter auf.
bricht die Ausführung des aktuellen Befehls ab.
beendet das Programm (oder den Hilfebetrachter oder Dateibrowser).
schreibt den aktuellen Puffer auf Platte und fragt nach einem Namen dafür.
schreibt die aktuelle Datei ohne Nachfrage auf die Platte.
fügt eine Datei in den aktuellen Puffer (an der aktuellen Cursorposition) ein. Wenn die Option multibuffer gesetzt ist, wird die Datei in einen neuen Puffer eingefügt.
startet eine Vorwärtssuche nach Text im aktuellen Puffer – oder nach Dateinamen, die auf eine Zeichenkette in der aktuellen Liste im Dateibrowser passen.
startet eine Rückwärtssuche nach Text im aktuellen Puffer – oder nach Dateinamen, die auf eine Zeichenkette in der aktuellen Liste im Dateibrowser passen.
sucht nach dem nächsten Vorkommen in Rückwärtsrichtung.
sucht nach dem nächsten Vorkommen in Vorwärtsrichtung.
ersetzt den Text im aktuellen Puffer interaktiv.
schneidet die aktuelle Zeile (oder den markierten Bereich) aus und speichert sie.
kopiert die aktuelle Zeile (oder den markierten Bereich), ohne zu löschen.
fügt den gerade gespeicherten Text in den aktuellen Puffer an der aktuellen Cursorposition ein.
verwirft die aktuelle Zeile (oder den markierten Bereich). (Diese Funktion ist standardmäßig der Tastenkombination <Meta+Entf> zugeordnet.)
löscht von der Cursorposition bis zum Anfang des vorhergehenden Worts. (Diese Funktion ist standardmäßig <Umschalttaste+Strg+Entf> zugewiesen. Falls Ihr Terminal ^H für <Strg+Rückschritt> erzeugt, können Sie <Strg+Rückschritt> so einrichten, dass das Wort links vom Cursor gelöscht wird, indem Sie ^H dieser Funktion zuweisen.)
löscht von der Cursorposition bis zum Anfang des nächsten Wortes. (Diese Funktion ist standardmäßig der Tastenkombination <Strg+Entf> zugewiesen.)
schneidet sämtlichen Text von der aktuellen Cursorposition bis zum Ende des Puffers aus.
setzt die Markierung an die aktuelle Position, um mit der Auswahl von Text zu beginnen. Wenn die Markierung bereits gesetzt ist, wird diese gelöscht.
meldet die aktuelle Zeilen-, Spalten- und Zeichenposition des Cursors. (Der frühere Name dieser Funktion, »curpos«, ist als veraltet anzusehen.)
ermittelt die Anzahl der Wörter, Zeilen und Zeichen im aktuellen Puffer.
fragt nach einem auszuführenden Programm. Die Ausgabe des Programms wird in den aktuellen Puffer eingefügt (oder in einen neuen Puffer, wenn der Umschalter M-F verwendet wird).
ruft ein Rechtschreibprüfprogramm auf, entweder das voreingestellte hunspell(1) oder GNU spell(1) oder das Programm, das mit --speller oder set speller definiert wurde.
ruft ein Programm zur vollständigen Verarbeitung des Puffers auf (sofern die aktive Syntax eines definiert).
ruft ein Programm zur Syntaxüberprüfung auf (falls die aktive Syntax eines definiert).
richtet den aktuellen Absatz aus. Ein Absatz ist eine Gruppe von zusammenhängenden Zeile, die (möglicherweise abgesehen von der ersten Zeile) alle die gleiche Einrückung haben. Der Anfang eines Absatzes wird entweder anhand dieser Zeile mit abweichender Einrückung oder einer vorhergehenden Leerzeile erkannt.
richtet den gesamten aktuellen Puffer aus.
rückt den aktuell markierten Text ein (verschiebt ihn nach rechts).
rückt den aktuell markierten Text aus bzw. setzt die Einrückung zurück (verschiebt ihn nach links).
markiert die aktuelle(n) Zeile(n) als Kommentar oder setzt die Markierung zurück, wobei der in der aktiven Syntax angegebene Kommentarstil verwendet wird.
ergänzt das Fragment vor dem Cursor zu einem vollständigen Wort, das irgendwo im aktuellen Puffer gefunden wurde.
springt eine Position nach links (im Editor oder Browser).
springt eine Position nach rechts (im Editor oder Browser).
springt eine Zeile nach oben (im Editor oder Browser).
springt eine Zeile nach unten (im Editor oder Browser).
rollt das Sichtfeld eine Zeile nach oben (was bedeutet, dass der Text nach unten verschoben wird), wobei der Cursor, sofern möglich, an der gleichen Textposition verbleibt.
rollt das Sichtfeld eine Zeile nach unten (was bedeutet, dass der Text nach oben verschoben wird), wobei der Cursor, sofern möglich, an der gleichen Textposition verbleibt.
bewegt die Zeile mit dem Cursor in die Mitte des Bildschirms.
bewegt den Cursor an den Anfang des vorigen Worts.
bewegt den Cursor an den Anfang des nächsten Worts.
bewegt den Cursor an den Anfang der aktuellen Zeile.
bewegt den Cursor an das Ende der aktuellen Zeile.
bewegt den Cursor an den Anfang des aktuellen Absatzes.
bewegt den Cursor an das Ende des aktuellen Absatzes.
bewegt den Cursor an den Anfang des aktuellen oder vorhergehenden Textblocks. (Blöcke sind durch eine oder mehrere Leerzeilen getrennt.)
bewegt den Cursor an den Anfang des nächsten Textblocks.
springt eine Bildschirmseite nach oben.
springt eine Bildschirmseite nach unten.
springt zur ersten Zeile der Datei.
springt zur letzten Zeile der Datei.
springt zu einer bestimmten Zeile (und Spalte, sofern angegeben). Negative Zeilennummern werden vom Ende der Datei (und vom Ende der Zeile) gezählt.
bewegt den Cursor zu einer Klammer (auch geschweiften, runden Klammer usw.), die das Gegenstück (eines Klammernpaars) zu der Klammer unter dem Cursor bildet. Siehe set matchbrackets.
setzt in der aktuellen Zeile einen Anker oder entfernt ihn, falls er bereits vorhanden ist. (Ein Anker ist sichtbar, wenn Zeilennummern aktiviert sind).
springt zum ersten Anker vor der aktuellen Zeile.
springt zum ersten Anker nach der aktuellen Zeile.
wechselt zum Bearbeiten oder Betrachten des vorherigen Puffers, wenn mehrere Puffer geöffnet sind.
wechselt zum Bearbeiten oder Betrachten des nächsten Puffers, wenn mehrere Puffer geöffnet sind.
fügt die nächsten Tasteneingaben unverändert in die Datei ein.
fügt einen Tabulator an der aktuellen Cursorposition ein.
fügt eine neue Zeile unter der aktuellen Zeile ein.
löscht das Zeichen unter dem Cursor.
löscht das Zeichen vor dem Cursor.
beginnt die Aufzeichnung von Tasteneingaben – diese werden hierbei als Makro gespeichert. Wenn bereits eine Aufzeichnung läuft, wird diese gestoppt.
spielt die Tasteneingaben des zuletzt aufgezeichneten Makros ab.
macht die zuletzt ausgeführte Textaktion (Text hinzufügen, Text löschen usw.) rückgängig.
wiederholt die zuletzt rückgängig gemachte Aktion (das heißt, eine Rückgängig-Aktion wird rückgängig gemacht).
aktualisiert den Bildschirminhalt.
verschiebt den Editor in den Hintergrund (sofern die Suspendierungsfunktion aktiviert ist, siehe den Umschalter suspendable unten).
wählt aus, ob beim Suchen und/oder Ersetzen die Groß-/Kleinschreibung der angegebenen Zeichen berücksichtigt werden soll oder nicht.
wählt aus, ob beim Suchen und/oder Ersetzen wörtliche Zeichenketten oder reguläre Ausdrücke verwendet werden sollen.
wählt aus, ob beim Suchen und/oder Ersetzen vorwärts oder rückwärts gesucht werden soll.
Ermittelt den vorherigen (früheren) Eintrag bei einer Eingabeauforderung.
Ermittelt den nächsten (späteren) Eintrag bei einer Eingabeauforderung.
wählt aus, ob Suchen oder Ersetzen verwendet werden soll.
wählt aus, ob nach Text gesucht zu einer Zeilennummer gesprungen werden soll.
wählt aus, ob eine Datei eingefügt oder ein Befehl ausgeführt werden soll.
wählt beim Ausführen eines Befehls, ob der aktuelle Puffer (oder der markierte Bereich) an einen Befehl weitergeleitet wird oder nicht.
wählt aus, ob in den aktuellen Puffer oder in einen neuen leeren Puffer eingefügt werden soll.
wählt beim Lesen einer Datei, ob die Datei aus dem DOS- oder Mac-Format konvertiert werden soll oder nicht. Standardmäßig wird diese konvertiert.
wählt beim Schreiben einer Datei aus, ob diese im DOS-Format (CR/LF) geschrieben werden soll oder nicht.
wählt beim Schreiben einer Datei aus, ob diese im Mac-Format geschrieben werden soll oder nicht.
hängt beim Schreiben einer Datei an deren Ende an, anstatt sie zu überschreiben.
stellt beim Schreiben einer Datei den Inhalt voran (setzt ihn an den Anfang), anstatt zu überschreiben.
erstellt beim Schreiben einer Datei eine Sicherung der aktuellen Datei.
verwirft den aktuellen Puffer beim Schreiben einer Datei, ohne zu speichern. (Diese Funktion ist standardmäßig nur zugewiesen, wenn die Option --saveonexit angegeben wurde).
startet den Dateibrowser (in den Menüs »Datei öffnen« und »Speichern«), wodurch Sie eine Datei aus einer Liste auswählen können.
wechselt zu einem anzugebenden Verzeichnis, wodurch Sie irgendwo im Dateisystem suchen können.
geht beim Verwenden des Dateibrowsers zur ersten Datei in der Liste.
geht beim Verwenden des Dateibrowsers zur letzten Datei in der Liste.
schaltet die Anzeige der zweizeiligen Liste der Tastenkombinationen am unteren Bildschirmrand ein oder aus. (Diese Umschaltung ist speziell: Sie ist in allen Menüs außer dem Hilfebetrachter und dem Linter verfügbar. Alle weiteren Umschaltungen sind nur im Hauptmenü verfügbar.)
schaltet die permanente Anzeige der aktuellen Zeilen-, Spalten- und Zeichenpositionen an oder aus.
schaltet die Anzeige überlanger Zeilen in mehreren Bildschirmzeilen an oder aus.
schaltet die Anzeige von Zeilennummern vor dem Text an oder aus.
schaltet die Anzeige von Leerraum an oder aus.
schaltet Syntaxhervorhebung ein oder aus.
schaltet die intelligente Pos1-Taste ein oder aus.
wählt aus, ob eine neu erstellte Zeile die gleiche Anzahl führender Leerzeichen wie die vorhergehende Zeile erhalten soll – oder wie die nächste Zeile, falls die vorhergehende Zeile der Beginn eines Absatzes ist.
wählt aus, ob beim Ausschneiden von Text die gesamte Zeile oder lediglich der Teil nach der aktuellen Cursorposition bis zum Ende der Zeile ausgeschnitten wird.
wählt aus, ob lange Zeile hart zur nächsten Zeile umgebrochen werden sollen oder nicht.
wählt aus, ob eingegebene Tabulatoren in Leerzeichen umgewandelt werden sollen oder nicht.
schaltet Mausunterstützung ein oder aus.
wählt aus, ob die Tastenkombination zum Schieben in den Hintergrund (standardmäßig ^Z) den Editor tatsächlich in den Hintergrund schiebt. (Der frühere Name dieser Funktion, »suspendable«, ist als veraltet anzusehen.)

Das Editor-Hauptfenster, in dem Text eingegeben und bearbeitet wird.
Das Menü des Hilfebetrachters.
Das Suchmenü (auch bekannt als »whereis«).
Das »Suchen-und-Ersetzen«-Menü.
Das »Ersetzen durch«-Menü, welches durch »Suchen und Ersetzen« geöffnet wird.
Das »Ja/Nein«-Menü, wo die Ja/Nein/Alle/Abbrechen-Frage gestellt wird.
Das »Gehe zu Zeile (und Spalte)«-Menü.
Das »Datei speichern«-Menü
Das »Datei einfügen«-Menü
Das »«Dateibrowser«-Menü zum Auswählen einer Datei zum Öffnen oder Speichern.
Das »Datei suchen«-Menü im Dateibrowser.
Das »Gehe zu Verzeichnis«-Menü im Dateibrowser.
Das Menü für das Einfügen der Ausgabe eines externen Befehl oder die Filterung des Puffers (oder des markierten Bereichs) durch einen externen Befehl oder für die Ausführung eines von verschiedenen Werkzeugen. (Die frühere Form dieses Menünamens, »extcmd«, ist als veraltet anzusehen.)
Das Menü der eingebauten Rechtschreibprüfung, wo der Benutzer ein falsch geschriebenes Wort bearbeiten kann.
Das Linter-Menü, das Ihnen ermöglicht, die Meldungen des Linters zu durchsuchen.
Ein spezieller Name, der alle Menüs einbezieht. Für bind bedeutet dies, dass alle Menüs einbezogen werden, in denen die angegebene Funktion vorhanden ist; für unbind, dass alle Menüs einbezogen werden, in denen die angegebene Taste vorhanden ist.

DATEIEN

/etc/nanorc
Systemweite Konfigurationsdatei.
~/.nanorc oder $XDG_CONFIG_HOME/nano/nanorc oder ~/.config/nano/nanorc
Konfigurationsdatei des Benutzers.
/usr/share/nano/*
Syntaxdefinitionen für die farbliche Syntaxhervorhebung verbreiteter Dateitypen (und für weniger verbreitete Dateitypen im Unterverzeichnis extra/).

SIEHE AUCH

nano(1)

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Version 5.4 Dezember 2020