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BEZEICHNUNG¶
storagectl, mount.storage - Enumerate and mount storage volumes provided by storage providers
ÜBERSICHT¶
storagectl [OPTIONEN…] {BEFEHL} [NAME…]
mount -t storage ANBIETER:DATENTRÄGER VERZEICHNIS
mount -t storage.DSTYP ANBIETER:DATENTRÄGER VERZEICHNIS
BESCHREIBUNG¶
storagectl may be used to inspect storage providers and the storage volumes they expose. A storage provider is a service implementing the io.systemd.StorageProvider Varlink[1] interface, registered as an AF_UNIX socket below the well-known socket directory /run/systemd/io.systemd.StorageProvider/ (in system mode) or $XDG_RUNTIME_DIR/systemd/io.systemd.StorageProvider/ (in user mode). The two storage providers shipped with systemd are systemd-storage-block@.service(8), which exposes the system's block devices, and systemd-storage-fs@.service(8), which exposes regular files and directories from a backing file system.
The tool also provides a mount(8) helper for the file system type "storage", which permits mounting storage volumes to arbitrary places. See "Use as a mount helper" below for details.
BEFEHLE¶
Die folgenden Befehle werden verstanden:
volumes [GLOB]
This is the default command if none is specified.
Hinzugefügt in Version 261.
templates [GLOB]
Hinzugefügt in Version 261.
providers
Hinzugefügt in Version 261.
OPTIONEN¶
Die folgenden Optionen werden verstanden:
--system
Hinzugefügt in Version 261.
--user
Hinzugefügt in Version 261.
--json=MODUS
--no-pager
--no-legend
--no-ask-password
-h, --help
--version
USE AS A MOUNT HELPER¶
The tool provides the /sbin/mount.storage alias, implementing the mount(8) "external helper" interface, allowing storage volumes to be mounted with the regular mount command. The volume to mount is encoded as the source of the mount, in the form "PROVIDER:VOLUME", where PROVIDER is the name of a storage provider (as listed by storagectl providers) and VOLUME is the volume name. Two file system type spellings are recognized:
"storage"
Hinzugefügt in Version 261.
"storage.DSTYP"
Hinzugefügt in Version 261.
The standard -o mount options are forwarded to mount. In addition, the following "storage."-prefixed options are interpreted by mount.storage itself and stripped from the forwarded list:
storage.create=MODUS
Hinzugefügt in Version 261.
storage.template=NAME
Hinzugefügt in Version 261.
storage.create-size=BYTE
Hinzugefügt in Version 261.
BEISPIELE¶
Example 1. Enumerate available storage providers, volumes and templates
$ storagectl providers $ storagectl volumes $ storagectl volumes '*foo*' $ storagectl templates
Example 2. Mount a directory volume from the file system provider
# mount -t storage fs:myvol /mnt/myvol
If the volume "myvol" does not yet exist, it will be created using the default "subvolume" template.
Example 3. Create and mount an ext4 file system from a regular file.
# mount -t storage.ext4 fs:scratch /mnt/scratch -o loop
Example 4. Mount a block device volume read-only
# mount -t storage.ext4 -o ro block:/dev/disk/by-id/usb-foo /mnt/foo
EXIT-STATUS¶
Bei Erfolg wird 0 zurückgegeben, anderenfalls ein Fehlercode ungleich Null.
UMGEBUNGSVARIABLEN¶
$SYSTEMD_LOG_LEVEL
$SYSTEMD_LOG_COLOR
Diese Einstellung ist nur nützlich, falls die Nachrichten direkt auf das Terminal geschrieben werden, da journalctl(1) und andere Werkzeuge, die Protokolle anzeigen, selbständig Nachrichten gemäß ihrer Protokollierungsstufe einfärben.
$SYSTEMD_LOG_TIME
Diese Einstellung ist nur nützlich, falls die Nachrichten direkt auf das Terminal oder in eine Datei geschrieben werden, da journalctl(1) und andere Werkzeuge, die Protokolle anzeigen, selbständig Zeitstempel basierend auf ihren Metadaten den Nachrichten anhängen.
$SYSTEMD_LOG_LOCATION
Beachten Sie, dass der Protokollierort sowieso oft als Metadaten zu den Journal-Einträgen angehängt ist. Die Aufnahme in den Nachrichtentext kann bei der Fehlersuche in Programmen dennoch praktisch sein.
$SYSTEMD_LOG_TID
Beachten Sie, dass diese Informationen sowieso als Metadaten an Journal-Einträge angehängt wird. Die Aufnahme direkt im Nachrichtentext kann aber trotzdem bei der Fehlersuche in Programmen praktisch sein.
$SYSTEMD_LOG_TARGET
$SYSTEMD_LOG_RATELIMIT_KMSG
$SYSTEMD_PAGER, $PAGER
Beachten Sie: Falls $SYSTEMD_PAGERSECURE nicht gesetzt ist, können $SYSTEMD_PAGER und $PAGER nur zum Deaktivieren des Seitenanzeigeprogramms (mit »cat« oder »«) verwandt werden und werden ansonsten ignoriert.
$SYSTEMD_LESS
Benutzer könnten insbesondere zwei Optionen ändern wollen:
K
Falls der Wert von $SYSTEMD_LESS kein »K« enthält und less das aufgerufene Textanzeigeprogramm ist, wird Strg+C durch das Programm ignoriert und muss durch das Textanzeigeprogramm selbst gehandhabt werden.
X
Beachten Sie, dass das Setzen der regulären Umgebungsvariablen $LESS keine Auswirkungen auf die Ausführung von less(1) durch systemd(1)-Werkzeuge hat.
Siehe less(1) für weitere Ausführungen.
$SYSTEMD_LESSCHARSET
Beachten Sie, dass das Setzen der regulären Umgebungsvariablen $LESSCHARSET keine Auswirkungen auf die Ausführungen von less(1) durch systemd(1)-Werkzeuge hat.
$SYSTEMD_PAGERSECURE
Diese Option akzeptiert ein logisches Argument. Ist es auf »true« gesetzt, wird der »Sichere Modus« des Seitenanzeigeprogramms aktiviert. Im »Sicheren Modus« wird LESSSECURE=1 beim Aufruf des Seitenanzeigeprogramms gesetzt. Dies weist das Seiteanzeigeprogramm an, Befehle zum Öffnen oder Erstellen von neuen Dateien sowie das Starten von Subprozessen zu deaktivieren. Derzeit ist nur von less(1) bekannt, dass es diese Variable versteht und den »Sicheren Modus« implementiert.
Ist diese Variable auf »false« gesetzt, unterliegt das Seitenanzeigeprogramm keinen Beschränkungen. Setzen auf SYSTEMD_PAGERSECURE=0 oder das Beibehalten der Variable von der geerbten Umgebung könnte den Benutzern die Ausführung beliebiger Befehle erlauben.
Ist $SYSTEMD_PAGERSECURE nicht gesetzt, versuchen die Systemd-Werkzeuge automatisch herauszufinden, ob der »Sicheren Modus« aktiviert werden soll und ob das Seitenanzeigeprogramm dies unterstützt. Der »Sichere Modus« wird aktiviert, falls die effektive UID nicht mit der UID des Eigentümers der Anmeldesitzung übereinstimmt, siehe geteuid(2) und sd_pid_get_owner_uid(3), oder wenn die Ausführung unter Werkzeugen wie sudo(8) oder ähnlichem erfolgt ($SUDO_UID ist gesetzt [2]). In diesen Fällen wird SYSTEMD_PAGERSECURE=1 gesetzt und Seitenanzeigeprogramme, von denen nicht bekannt ist, dass sie den »Sicheren Modus« unterstützen, werden überhaupt nicht verwandt. Beachten Sie, dass diese automatische Erkennung nur die typischsten Mechanismen zur Erlangung von Privilegien abdeckt und dem Komfort dient. Es wird empfohlen, explizit $SYSTEMD_PAGERSECURE zu setzen oder das Seitenanzeigeprogramm zu deaktivieren.
Beachten Sie, dass auch $SYSTEMD_PAGERSECURE gesetzt sein muss, damit die Variablen $SYSTEMD_PAGER oder $PAGER (außer zum Deaktivieren des Seitenanzeigeprogramms) berücksichtigt werden.
$SYSTEMD_COLORS
true
false
»16«, »256«, »24bit«
»auto-16«, »auto-256«, »auto-24bit«
$SYSTEMD_URLIFY
SIEHE AUCH¶
systemd(1), systemd-storage-block@.service(8), systemd-storage-fs@.service(8), varlinkctl(1), mount(8)
ANMERKUNGEN¶
- 1.
- Varlink
- 2.
- Es wird für andere Werkzeuge empfohlen, $SUDO_UID geeignet zu setzen und zu überprüfen und es als allgemeine Schnittstelle zu behandeln.
ÜBERSETZUNG¶
Die deutsche Übersetzung dieser Handbuchseite wurde von
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| systemd 261~rc3 |