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BEZEICHNUNG¶
systemd-mstack, mount.mstack - Auffindbare Mstack-Dateisystemabbilder (DDIs)
ÜBERSICHT¶
systemd-mstack [OPTIONEN…] ABBILD
systemd-mstack [OPTIONEN…] [--mount] ABBILD PFAD
systemd-mstack [OPTIONEN…] [--umount] PFAD
BESCHREIBUNG¶
systemd-mstack ist ein Werkzeug zur Untersuchung von und Interaktion mit .mstack/-Einhänge-Stapelverzeichnissen, wie diese in systemd.mstack(7) beschrieben sind. Es unterstützt drei verschiedene Aktionen:
Der Befehl systemd-mstack kann als mount.mstack aufgerufen werden. In diesem Fall implementiert er die Schnittstelle »externes Hilfsprogramm« von mount(8). Dies stellt sicher, dass Einhängestapel, die zu systemd-mstack kompatibel sind, direkt durch mount und fstab(5) eingehängt werden können. Details hierzu finden Sie weiter unten.
Anstelle des Abbildpfades kann ein versioniertes Verzeichnis ».v/« angegeben werden, siehe systemd.v(7) zu Details.
BEFEHLE¶
Falls keiner der nachfolgend aufgeführten Befehlszeilenschalter übergeben wird, wird der Einhängestapel geöffnet und allgemeine Informationen über ihn angezeigt, einschließlich der Liste aller definierten Schichten.
--mount, -m
Um einen derart eingehängten Einhängestapel auszuhängen, verwenden Sie die Aktion --umount.
Beachten Sie, dass diese Funktionalität auch in mount(8) mittels Befehlen wie mount -t mstack meinstapel.mstack Zielverzeichnis/ sowie in fstab(5) verfügbar ist. Details hierzu finden Sie weiter unten.
Hinzugefügt in Version 260.
-M
Hinzugefügt in Version 260.
--umount, -u
Alle eingehängten Einhängungen werden rekursiv ausgehängt.
Hinzugefügt in Version 260.
-U
Hinzugefügt in Version 260.
-h, --help
--version
OPTIONEN¶
Die folgenden Optionen werden verstanden:
--read-only, -r
Hinzugefügt in Version 260.
--mkdir
Hinzugefügt in Version 260.
--rmdir
Hinzugefügt in Version 260.
--image-policy=Richtlinie
--image-filter=Filter
--no-pager
--no-legend
--json=MODUS
EXIT-STATUS¶
Bei Erfolg wird 0 zurückgegeben, anderenfalls ein Fehlercode ungleich Null.
AUFRUF ALS /SBIN/MOUNT.MSTACK¶
Das Programm systemd-mstack kann ein Symlink auf /sbin/mount.mstack sein. Wird es darüber aufgerufen, dann implementiert es die »externes Hilfsprogramm«-Schnittstelle von mount(8) für das (Pseudo-)Dateisystem vom Typ »mstack«. Das bedeutet, dass entsprechende Einhängestapelverzeichnisse direkt mittels
# mount -t mstack meinstack.mstack Zielverz/
auf eine Art eingehängt werden können, die größteils gleichbedeutend mit Folgendem ist:
# systemd-mstack --mount meinstack.mstack Zielverz/
Beachten Sie, dass ein Einhängestapel später mit umount -R Zielverz/ als rekursive Aktion ausgehängt werden sollte, da er mehrere Einhängepunkte enthalten kann.
Diese Funktionalität ist insbesondere zum automatischen Einhängen von Einhängestapeln beim Systemstart über einfache Einträge in /etc/fstab nützlich. Beispiel:
/Pfad/zu/meinstack.nspawn /images/meinstack/ mstack defaults 0 0
Beim Aufruf auf diese Art entsprechen die Optionen »ro«, »rw« den entsprechenden oben aufgeführten Optionen (d.h. --read-only).
SIEHE AUCH¶
systemd(1), systemd.mstack(7), systemd-nspawn(1), systemd.exec(5), mount(8), umount(8)
ÜBERSETZUNG¶
Die deutsche Übersetzung dieser Handbuchseite wurde von Helge Kreutzmann <debian@helgefjell.de> erstellt.
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